Hier ein neuer Teil unseres Podcasts. Rechts wird stark, wenn soziale Gerechtigkeit fehlt. Österreich braucht keine stärkeren Parolen, sondern faire Löhne, leistbares Wohnen und echte Umverteilung. Viel Spass beim zuhören.
Andreas Kranebitter und Johanna Willmann haben November 2024 das Rechtsextremis-Barometer des Dokumentationsarchiv des Österreichischen Widerstands (DÖW) präsentiert. Bei einer Online-Befragung im April und Mai 2024 wurden 2.198 Personen der österreichischen Wohnbevölkerung im Alter zwischen 16 und 75 Jahren befragt. Beim ersten Durchlesen der “Summary” erinnerte ich mich spontan an die Unterlagen, wie rechtspopulistische Argumente entlarvt …
Innerhalb der Linken ist der Begriff Faschismus derzeit wieder in aller Munde, was nicht weiter verwundert, da diese Ideologie auf dem Vormarsch ist, medial breit rezipiert wird und Forderungen aus diesem Dunstkreis tief in die Programme bürgerlicher Parteien bis in die sog. Mitte vorgedrungen sind. Ja sogar vermeintliche Linke machen sich Teile davon zu eigen.
Eine großartige Anthologie über den Februar 1934, seine Vor- und Nachgeschichte haben die Herausgeber*innen da zusammengestellt. Gerade die wechselnden Perspektiven von Teilnehmer*innen, Beobachter*innen aus dem In- und Ausland, Großstadt und Land und auch Orten, die wir üblicherweise nicht mit dem Blutfebruar verbinden, machen das Buch überaus lesenswert.
In dieser gnadenlosen Analyse rechnet Otto Leichter, der diese Texte rund um den sog. Anschluss Österreichs an Nazi-Deutschland unter Pseudonym verfasst hat, gnadenlos mit den Konservativen und deren Klassenkampf gegen die Arbeiter*innenklasse ab, welcher nicht nur zu den Bluttagen des Februar 1934 geführt hat, sondern seiner Meinung nach auch für den Verlust der Eigenstaatlichkeit verantwortlich …
Üblicherweise rezensiere ich ja nur Bücher, die etwas mit mir machen. Politisch. Jedenfalls auf meinem Blog oder dieser unserer Website. Und die Berge an Belletristik im Urlaub nur in Foren von Bücherfreund*innen. Doch diese Ausnahme muss sein. Denn diese Ausgabe des „Kämpfers“ (eine Neuauflage der historischen Ausgabe 1-3/1964) ist so viel mehr als einfach nur …
Wie praktisch überall auf der Welt versagt auch die österreichische Regierung kläglich bei der sozialen Absicherung der Massen und der Bewältigung der COVID-19-Pandemie. Das ist nicht weiter verwunderlich. Getrieben von ihren GroßspenderInnen in den Konzernen, der Schi- und Tourismusindustrie müssen sie den Profit retten – koste es was es wolle.
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